Das geringe Übel wird zur bürgerbeschimpfenden Fehlentscheidung.

Noch nie hatte Deutschland einen Kanzler, für den man sich mehr schämen musste. Täglich neue Entgleisungen, Respektlosigkeit den Bürgern gegenüber, dabei schien er anfangs das geringere Übel zu sein. Nach 16 Jahren unter Merkel fiel der Union nur noch der Komiker Armin Laschet ein, der selbst Naturkatastrophen in NRW lustig findet. Da also vernünftige Gegner fehlten, konnte die SPD tatsächlich mit ihrem Lord Valium punkten. Die Wahl war eher die zwischen Pest und Cholera, aber vielleicht war es auch die Übermüdung nach 16 schwarzen Jahren Union, dass man den Sozialdemokraten mal wieder eine Chance geben wollte, alles zu vermasseln.

Leider war Scholz schon vor seiner Kanzlerschaft so unscheinbar, dass das öffentliche Interesse an seiner dunklen Vergangenheit sehr gering war. Die Cum-Ex Affäre kam erst in den Fokus, als es schon zu spät war. Auch die Netflix Dokumentation über seine Verwicklung in den Wirecard Skandal erschien erst 2022. Und als Scholz dann vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss aussagen sollte, konnte er sich an nichts mehr erinnern. Das Amt des Bundeskanzlers wird von Olaf Scholz allein schon durch den Verdacht, er könne darin verwickelt sein, massiv beschädigt. Doch anstatt aufzuklären oder zurückzutreten, verhöhnt er die Opfer.

Den Pöpel beleidigen ist seine Superkraft.

Verhöhnen von Menschen ist sowieso seine große Stärke. Auch mit Polen hat er es sich vor einigen Monaten verscherzt, die nicht verstehen, dass Scholz die Deutschen eher als Opfer, denn als Täter sieht. Im Juni diesen Jahres beschimpfte er Bürger in Falkensee und sprach ihnen ab „irgendeinen Verstand“ in ihren Hirnen zu haben. Und nun setzte er beim Landtagswahlkampf in Bayern noch eins drauf. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein Kanzler einer Nation, die 2 Weltkriege zu verantworten hat, nennt Menschen mit Friedenssymbolen „gefallene Engel aus der Hölle.“ Damit hat er sich endgültig als Bundeskanzler der Deutschen disqualifiziert.

Seine Regierungsarbeit ist ohnehin desolat. Seine Ministerien fahren Deutschland sukzessive an die Wand. Am Ende der Legislatur wird nicht mehr viel übrig sein, was die nächste Regierung in Ordnung bringen könnte. Noch nie in seiner Geschichte stand Deutschland so sehr im Abseits wie jetzt. Es grenzt schon an Satire, wenn dann ausgerechnet dieser Kanzler behauptet, “Rechte Populisten sind schlecht für den Wohlstand”.

Respektlosigkeit in der ganzen Partei.

Pöbeln statt überzeugen. Das ist die Politik des Olaf Scholz. Und das zieht sich durch die ganze Partei und ihre Koalitionspartner. Der Umgang mit anderen Parteien dient der Verleugnung des eigenen Versagens. Wer andere respektlos behandelt, hält sich selbst für etwas Besseres. In der Bremer Bürgerschaft bekommt nun Bündnis Deutschland anlasslos diese Respektlosigkeit zu spüren. Erst das Hickhack um verdiente Ämter und am Ende verweigerte die neue Vizepräsidentin ausnahmslos allen Vertretern des Bündnis Deutschland den Handschlag. Steffen Große, Bundesvorsitzender hat in einem direkten Brief den Schulterschluss gesucht. Aber auch dieser Brief blieb bis heute unbeantwortet.

So einen Kanzler haben die Deutschen nicht verdient. Man kann nur hoffen, dass die Menschen nicht vergessen. Vergessen, wer Grundrechte inflationär gebeugt hat, wer Social Credit in Deutschland möglich gemacht hat, wer soziale Ungerechtigkeit verstärkt und den Wohlstand gefährdet hat, wer Waffenlieferungen als einziges Mittel sieht. Und ich hoffe, sie vergessen nicht, welchen Umgang der (Noch-)Kanzler mit Kritikern pflegt. Deutschland muss erwachen.